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SMmehr
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Trek
Rahmenset Session AL F/S Deep Dark Blue to Alpine Blue Fade
CHF 2,957.00Grundpreis /Nicht verfügbar -
Trek
Rahmenset Remedy AL F/S Marigold to Radioactive Red Fade
CHF 1,998.00Grundpreis /Nicht verfügbar -
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Du willst also einen Fully Rahmen kaufen?
Ein Fully Mountainbike Rahmen kommt dann ins Spiel, wenn du die ersten Versuche auf einem Fully von der Stange gemacht hast und ganz genau weißt, wie dein neues MTB sich anfühlen soll. Trailriding, Enduro oder Downhill sind die typischen eines vollgefederten MTBs, hier brauchst du optimale Traktion, mehr Kontrolle und das Polster zwischen dir und der erschütternden Bodenbeschaffenheit.
Je nach Einsatzzweck gibt es beim Rahmen unterschiedliche Schwerpunkte, denn ein Race Fully Rahmen setzt andere Schwerpunkte als ein Downhill Bolide, ein Trail Fully hat andere Talente als ein Enduro und so weiter.
Fully oder Hardtail – welcher Rahmen passt besser?
Beides sind Mountainbikes, beide sind für’s Gelände gebaut. Der Unterschied steckt im Detail – gibt's eine Federung im Rahmen... oder eben nicht? Ein Hardtail Rahmen ist starr, ein Fully Mountainbike Rahmen hat einen Dämpfer und damit einen beweglichen Hinterbau.
Der Dämpfer macht sich vor allem auf unebenem Untergrund bemerkbar. Das Hinterrad “federt ein", wenn es über Hindernisse rollt – statt zu springen, behält es Kontakt zum Boden. Dadurch entstehen mehr Traktion und Kontrolle – besonders wichtig bergab und auf technisch anspruchsvollen Trails, wo ein Hardtail irgendwann aufgeben muss.
Die Unterschiede auf den Punkt gebracht: Wenn du möglichst leicht und effizient unterwegs sein möchtest, ist ein Hardtail oft die unkompliziertere Wahl. Es ist außerdem günstiger und wartungsarm. Wenn wirklich schlechte Untergründe und die totale Herausforderung im Gelände auf deiner Wunschliste stehen, solltest du ein Fully fahren. Für Downhill, Trail oder Enduro gibt's eigentlich keine Alternative.
Carbon oder Alu – welches Material ist sinnvoll?
Beim Rahmenmaterial hast du die Wahl zwischen Alu und Carbon. Beide Materialien liefern hervorragende Fully-Rahmen, unterscheiden sich aber bei Gewicht, Preis und Konstruktion.
- Aluminium: robust, vergleichsweise günstig und für viele Trail- und All-Mountain-Bikes die vernünftige Wahl.
- Carbon: geringes Gewicht, hohe Steifigkeit und viel Freiheit bei der Rahmenkonstruktion – interessant für sportliche Fahrer und leichte Bike-Aufbauten. Achtung – Wenn du mit Carbon Teile schraubst, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, mehr dazu im Bike Blog
Tipps zum Fahrrad-Schrauben mit Carbon Teilen
Info: Carbon Montagepaste | Das Geheimnis des Drehmomentschlüssels | Fahrrad Fette erklärt
Wenn du nicht jedes Gramm zählst, ist ein hochwertiger Alurahmen erfahrungsgemäß der sinnvollere Kauf. Wenn du ein Fliegengewicht-MTB bauen willst, ist Carbon das Material der Wahl. Nicht vergessen: Ein Fully wird immer schwerer als ein vergleichbares Hardtail, wenn alles dran ist musst du mit 10 bis 16 kg rechnen, beim E-Fully werden es stolze 22 bis 27 Kilo. Der Rahmen alleine wiegt meist zwischen 2 und 6 Kilo.
Fully Rahmenset oder einzelner Rahmen?
Bei anderen Fahrrädern ist ein blanker Rahmen eine klare Sache, beim vollgefederten MTB bekommst du meist ein “Rahmenset”, mit dem du dein Mountainbike selbst aufbauen kannst.
👉 Hier lohnt es sich, genau hinzuschauen, entscheidend ist immer der konkrete Lieferumfang.
Je nach Angebot hat der Rahmen beispielsweise schon den Dämpfer verbaut oder er wird mit der Federgabel geliefert. So wird das Ganze eine klare Kiste, denn die Auswahl des passenden Dämpfers ist nicht ganz einfach. Der Vorteil eines Rahmensets: Du kannst Schaltung, Laufräder, Cockpit, Bremsen und weitere Komponenten genau nach deinen Vorstellungen auswählen. Aber die Basics – Rahmen, Dämpfer und Gabel – sind vom Hersteller aufeinander abgestimmt, so kann nichts schiefgehen. Wir empfehlen den Kauf eines Sets vor allem bei den ersten Handaufbau-Versuchen – es spart dir einiges Kopfzerbrechen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Fully Rahmens achten?
Bei einem Fully kommt es nicht nur auf Größe und Laufraddurchmesser an. Das Zusammenspiel von Geometrie und Fahrwerk bestimmt maßgeblich, wie sich dein fertiges Mountainbike fährt. Und natürlich müssen die Komponenten passen. Hier ein paar Kauf-Tipps:
Welche Laufradgröße beim Fully Rahmen?
Der Rahmen bestimmt, welche Laufradgröße passt, darum musst du dich hier schon vor dem Kauf entscheiden! Bei modernen Mountainbikes ist 29 Zoll inzwischen weit verbreitet. Große Laufräder rollen ruhig über Hindernisse und halten auf schnellen Trails gut die Geschwindigkeit. 27,5 Zoll bleibt interessant für Fahrer, die ein besonders agiles und wendiges Fahrverhalten bevorzugen. Wichtig – natürlich spielt hier auch deine Körpergröße eine Rolle!
Fully Rahmen 29 Zoll
29-Zoll-Fullys bieten viel Laufruhe und rollen leicht über Wurzeln und Steine. Sie eignen sich besonders für längere Touren, schnelle Trails und Fahrer, die ein souveränes Fahrverhalten bevorzugen.
Fully Rahmen 27.5 Zoll
27,5-Zoll-Fullys reagieren etwas agiler und lassen sich auf engen Trails spielerisch bewegen. Die Laufradgröße ist außerdem bei kleineren Rahmengrößen verbaut.
Fully Rahmen 26 Zoll
Fully Rahmen in 26 Zoll sind etwas aus der Mode gekommen. 26” ist heute vor allem für spezielle Projekte, Retro-Mountainbikes oder die Weiterverwendung vorhandener Komponenten interessant. Für einen komplett neuen Aufbau werden inzwischen überwiegend 27,5- oder 29-Zoll-Rahmen verwendet.
💡 Gerade beim Fully kommt es außerdem auf die mögliche Reifenbreite an, auch die bestimmt der Rahmen.
Welche Rahmengröße?
MTB Rahmen haben oft Größen wie S, M oder L, in den Spezifikationen findest du dann die Maße. Wie beim Komplettrad auch findest du die passende Rahmenhöhe am einfachsten, wenn du deine Schrittlänge und Körpergröße kennst. Die Rahmenlänge (oder Reach) sagt dir, wie gestreckt du auf dem Fahrrad sitzt.
Den passenden Dämpfer finden – wie viel Federweg brauchst du?
Der Federweg (der Weg, denn der Dämpfer maximal zurücklegen kann) spielt beim Fully eine ganz besondere Rolle, denn er bestimmt, wie geländegängig dein MTB am Ende ist.
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Die Faustregel: viel Federweg → geländegängig, wenig Federweg → effizient. |
- Cross Country/ Race Fullys → 100mm bis 120mm
- Touren Fullys und Marathon Fullys → 120mm bis 150mm
- Trail Fully → 130mm bis 140mm
- Enduro → 150mm bis 180mm
- Downhill → 180mm bis 220mm
Tipp: Wenn du einen Rahmen ohne Dämpfer kaufst, muss der Dämpfer zum Rahmen passen. Achte auf technische Maße wie Einbaulänge und Einbaustandard (die Aufnahmen, die der Rahmen hat).
Weitere wichtige Einbaustandards findest du in unserer Checkliste, genauer erklärt sind sie bei den entsprechenden Fahrradteilen oder im Bike Berater.
MTB Fully Rahmen – die Checkliste
- Rahmengröße: passend zu Körpergröße, Schrittlänge und bevorzugter Sitzposition
- Laufradgröße: 27,5 oder 29 Zoll, seltener 26 Zoll; passend zum Rahmen und Einsatzbereich
- Reifenfreiheit: besonders bei extrabreiten Trail-, DH- und Enduro-Reifen beachten
- Dämpfer: auf Bauart, Einbaulänge und Hub achten
- Federweg: passend zum gewünschten Fahrstil und zur vorgesehenen Federgabel
- Achsstandard: muss kompatibel mit den Laufrädern sein
- Steuerrohr: passend zur Federgabel
- Innenlager: Kompatibilität mit der geplanten Kurbel prüfen
- Sattelstützenmaß: wichtig für die Auswahl der passenden Sattelstütze
Welche Geometrie passt zu deinem Fahrstil?
Moderne Fully-Rahmen unterscheiden sich deutlich in ihrer Geometrie. Ein längerer Reach und ein flacherer Lenkwinkel sorgen für mehr Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten. Ein steilerer Sitzwinkel unterstützt eine effiziente Sitzposition bergauf – und das sind nur zwei Beispiele.
Für die Kaufentscheidung solltest du deshalb nicht nur auf die angegebene Rahmenhöhe schauen. Reach, Stack, Sitzwinkel und Lenkwinkel verraten deutlich mehr darüber, wie sich dein zukünftiges Mountainbike anfühlen wird. Im Zweifelsfall hilft nur eins: Testfahren und Specs vergleichen!
Gibt es Fully Rahmen für E-Mountainbikes?
Ja, E-Fully-Rahmen sind speziell für den Einbau von Motor und Akku konstruiert. Sie unterscheiden sich deshalb technisch deutlich von Rahmen für klassische Mountainbikes. Neben der Aufnahme für den Antrieb müssen beispielsweise Akku, Motor, Verkabelung und die höhere Systemlast berücksichtigt werden.
Die Frage taucht im Kundenservice hin und wieder auf: Nein, ein Rahmen für ein normales Fully lässt sich nicht einfach zu einem E-MTB-Rahmen umbauen. Wenn du ein E-Fully selbst aufbauen möchtest, benötigst du einen ausdrücklich dafür vorgesehenen Rahmen. Allerdings sind E-MTB Rahmen selten separat erhältlich, und das hat zwei Gründe: Da die Form des Rahmens zum Antrieb passen muss, können nur ganz bestimmte Motoren und Akkus eingesetzt werden. Akkus und Motoren werden ebenfalls nur selten einzeln verkauft, kompatible Teile zu finden ist echt Glückssache! Zudem ist der fachgerechte Einbau nicht ohne – für Hobby-Schrauber ist der Aufbau eines E-Bikes eine wirkliche Herausforderung!

Welchen Fully Rahmen kaufen – unsere Empfehlungen
- Trail: leichter Fully Rahmen mit moderatem Federweg und ausgewogener Geometrie.
- All Mountain: vielseitiger Rahmen mit ausreichend Reserven für lange Touren und technische Abfahrten.
- Enduro: stabiler MTB Fully Rahmen mit mehr Federweg und abfahrtsorientierter Geometrie.
- Leichtes MTB: Carbonrahmen, wenn geringes Gewicht besonders wichtig ist.
- Preis-Leistung: Aluminiumrahmen für ein robustes und vielseitiges Mountainbike.
- Individueller Aufbau für den Schrauber Einstieg: Fully Rahmenset (mit Gabel und Dämpfer), wenn du Komponenten selbst auswählen oder vorhandene Teile weiterverwenden möchtest.
- Für fortgeschrittene Schrauber: Wenn du ein bisschen Erfahrung hast, kannst du auch nur den Rahmen kaufen und Gabel und Dämpfer selbst auswählen und einbauen.
Häufige Fragen zu Fully Rahmen
Was ist ein Fully Rahmen?
Im Fully Rahmen gibt es einen Dämpfer. So kann der hintere Teil des Rahmens einfedern und damit Unebenheiten ausgleichen und auf anspruchsvollen Trails gute Bodenhaltung, Kontrolle und mehr Komfort bieten.
Ist ein Fully besser als ein Hardtail?
Nicht grundsätzlich. Ein Hardtail ist leichter und einfacher aufgebaut. Ein Fully bietet dagegen mehr Möglichkeiten in technischem Gelände. Welche Variante besser ist, hängt vom Einsatzbereich ab.
Ist es günstiger, ein Fully selbst zu bauen?
Fullys sind nicht billig, aber auch hochwertige MTB Einzelteile haben ihren Preis. Preiswert wird es insgesamt also eher nicht. Je nach Hersteller kostet ein Fully Rahmen von einer guten Marke 3000 bis 6000 Euro. Tipp: Oft macht ein gutes Hardtail mehr Spaß als ein Billo-Fully.
29 Zoll oder 27,5 Zoll – welcher Fully Rahmen ist geeignet?
Viele moderne Fully-Rahmen sind speziell für 29-Zoll-Laufräder entwickelt, aber auch 27,5 ist derzeit eine Standard-MTB-Größe. Entscheidend ist immer die Angabe des Herstellers, da Laufradgröße und Rahmengeometrie aufeinander abgestimmt sein müssen.
Gibt es noch Fully Rahmen mit 26 Zoll?
Ja, allerdings sind 26-Zoll-Fully-Rahmen heute eher für ältere Mountainbikes, Restaurierungen oder spezielle Bike-Projekte interessant. Bei aktuellen Mountainbikes dominieren 27,5 und 29 Zoll.
Kann ich mit einem Fully Rahmen ein Mountainbike selbst aufbauen?
Ja. Mit einem passenden Rahmenset kannst du dein Mountainbike individuell aufbauen. Wenn du einen Rahmen einzeln kaufst, brauchst du auch die passende Gabel und einen Dämpfer. Wichtig ist, dass Dämpfer, Federgabel, Laufräder, Tretlager, Bremsen und so weiter mit dem Rahmen kompatibel sind.
Kann ich einen normalen Fully Rahmen zum E-MTB umbauen?
Nein. Für ein E-MTB benötigst du einen dafür konstruierten E-Fully-Rahmen. Motor, Akku, Verkabelung und die höhere Systemlast erfordern spezielle Rahmenkonstruktionen.
Welche Rahmengröße brauche ich?
Die passende Größe hängt von deiner Körpergröße ab, vor allem die Schrittlänge muss zur Höhe des Fahrradrahmens passen. Herstellerangaben und Geometrietabellen bieten die beste Grundlage für die Auswahl.
Ein guter Fully Rahmen macht aus einzelnen Komponenten ein stimmiges Mountainbike. Ob leichter Carbonrahmen, robuster Alurahmen, 29 Zoll für viel Laufruhe oder ein agileres 27,5-Zoll-Konzept: Entscheidend ist, dass Rahmen, Fahrwerk und Einsatzbereich zusammenpassen. Dann kann der Aufbau beginnen – und der nächste Trail darf gerne etwas anspruchsvoller werden.
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